Pressemitteilungen

Pressemitteilungen (PM) sind eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit überhaupt. Sie dienen in der Regel Unternehmen, Selbstständigen, beispielsweise Künstlern, aber auch öffentlichen Institutionen und Behörden, wie etwa Staatsanwaltschaften, Rentenversicherungen oder Ministerien, als Grundlage ihrer Kommunikation mit der Öffentlichkeit bzw. ihren Kunden. Sie stellen ein unverzichtbares Element im Marketingbereich dar und werden dort bereits mit bestimmten Zielstellungen hergestellt. Eine davon ist beispielsweise, ein neues Produkt zu bewerben. Dazu wird dann eine Pressemitteilung verfasst. Das Verfassen von Pressemitteilungen sieht nur auf den ersten Blick einfach aus, erfordert jedoch in der meisten Fällen, in der Tat große Erfahrung, sprachliches Geschick, hervorragende schriftliche Ausdrucksfähigkeit, logisches Denkvermögen, Kenntnis der technischen Produktionsumstände und nicht zuletzt auch Teamfähigkeit. Denn eine Pressemitteilung geht, bevor sie zum Schluss das Haus verlässt, in der Regel zunächst durch mehrere Hände. Für die Erstellung einer Pressemitteilung sollte man sich daher an einige wichtige Grundregeln halten, ohne die man dauerhaft kaum auskommen wird, damit das Endprodukt „Pressemitteilung“ überhaupt zur Kenntnis genommen wird. Auch wenn es banal klingen ma, die Beherrschung der deutschen Sprache und Grammatik ist unverzichtbar; doch leider lassen sich im PR - Bereich nahezu täglich abschreckende Gegenbeispiele finden.

Pressemitteilungen informieren über alle wichtigen Sachverhalte

Der Inhalt einer PM sollte stets ausreichend klar strukturiert sein und den Abnehmer über alle wichtigen Sachverhalte informieren, so dass zeitraubende Nachfragen in der Regel völlig überflüssig sein sollten. Allein die Formulierung der Überschrift bringt schon die halbe Miete ein, denn eine wirklich „knackige“ Überschrift sorgt letztlich dafür, ob die Pressemitteilung vom Empfänger überhaupt gelesen wird. Allerdings sollte man hierbei auch „die Kirche im Dorf lassen“ und nur so weit gehen, um den gewünschten Grad an Aufmerksamkeit zu erregen. Inhaltlich sollte der Text flüssig und leicht lesbar sein. Dies gilt auch für schwierigere Themen. Nicht immer ist nämlich der Redakteur vom Fach, welcher die Pressemitteilung als Erster in seinen Postkorb bekommt. Doch er entscheidet: „Top oder Flop“. Denn: jeden Tag erreichen die Redaktionen oft mehrere hundert Pressemitteilungen aus allen erdenklichen Bereichen. Lediglich der kleinste Anteil hiervon findet sich dann letztlich in einer redaktionellen Bearbeitung wieder.

Pressemitteilungen brauchen eine natürliche Person als direkten Ansprechpartner

Die Pressemitteilung muss natürlich auch den Absender korrekt identifizieren. Der Briefkopf (bei Telefaxform besonders wichtig) muss den aktuellen Gegebenheiten entsprechen. Am Ende empfiehlt es sich stets, eine natürliche Person als direkten Ansprechpartner zu benennen, die bei Rückfragen auch kontaktierbar sein muss. Eventuell sollte man die Zeiten der tatsächlichen Erreichbarkeit mit angeben. Die Angabe einer Telefon- / SMS / Handynummer und einer aktiven E-Mail-Adresse ist selbstredend.